Darum wirkt Hypnosetherapie


Wie Hypnose wirkt

Zum Ursprung, nicht nur zu den Symptomen

Es reicht erfahrungsgemäss nicht, dem Schmerz nur medikamentös oder operativ zu begegnen. Vielmehr ist eine psychotherapeutische Behandlung – der zum Schmerzgeschehen beitragenden und verstärkenden emotionalen Ursachen – unerlässlich.

Werden die, oft unbewussten, emotionalen Ursachen ignoriert, wird der Schmerz allen Versuchen trotzen und sich nicht „ausschalten“ lassen.

Schmerz nimmt Gestalt an

Heilsam ist nicht so sehr die Hypnose an sich, sondern das, was Sie sich in diesem Zustand vorstellen können. In der Klarheit der Hypnose kann der Schmerz deutlich erkennbare Gestalt annehmen. So beschrieb z.B. eine Patientin den Schmerz, den ihr Tennisellbogen verursachte, als holziger Dorn mit schlammiger Farbe und modrigem Geruch. Ein Kopfschmerzpatient schilderte seine Pein als brennenden Feuerball, und eine andere Patientin, der es überall weh tat, sprach von einem Stacheldraht, rostig und rot, in dem sie sich von Kopf bis Fuss eingewickelt sah.

Den Schmerz kontrollieren

Der Patient, die Patientin muss sich selber helfen. Ich schaffe lediglich den Rahmen, unterstütze und bin Ihr Reiseleiter oder Bergführer, wie immer Sie das nennen wollen, dann wird die Hypnose zum aktiven Geschehen, in dem Sie lernen, Ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Genau das ist es, was die Methode so wirkungsvoll macht. Sie erkennen selbst, was aus welchem Grund gut für Sie ist, und werden nicht dazu gebracht, Anweisungen von aussen zu befolgen.

Den Schmerz beeinflussen

Diesen Schmerzgestalten ist der Patient in der Hypnose aber keineswegs ausgeliefert. Im Gegenteil: Im therapeutischen Hypnose-Setting können Sie in Ihrer Vorstellung zu allerlei „Werkzeug“ greifen, um den Schmerz so zu verändern, dass er erträglicher oder ganz ausgeschaltet wird. So wurde der Dorn im Tennisellbogen mit einer Laubsäge gestutzt, über den Feuerball des Kopfschmerzpatienten wehte ein kühlender Wind, und der Stacheldraht wurde mit einer Zange gelockert. „Das Wichtige daran“: Sie suchen sich die Lösungsmöglichkeiten selbst aus, auch wenn ich diese nicht unbedingt für die Beste halte. Nur so lernen Sie, den Schmerz zu beeinflussen.

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